Helmut-Simon-Preis 

Gegen Armut und Ausgrenzung

Motiv der Ausschreibung. Foto: dw

Speyer/Mainz (dw/lk). „Gegen Armut und Rassismus, für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Integration“ – unter diesem Leitthema hat die Diakonie in Rheinland-Pfalz den Helmut-Simon-Preis 2020 ausgeschrieben. Der Preis würdige das Engagement derer, die sich für soziale Werte einsetzten, erklärt der Sprecher der rheinland-pfälzischen Diakonie, Albrecht Bähr.

Die Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz sähen sich als Anwälte für Menschen, die unter den Folgen von Armut, Rassismus und sozialer Ausgrenzung leiden. Ziel sei es, ihre Situation zu verbessern. „Als Diakonie verstehen wir uns als Lobbyisten für arme Menschen, stehen für soziale Gerechtigkeit und versuchen, den Inklusions- und Integrationsgedanken zu leben“, sagt Diakoniepfarrer Bähr. Mit dem Helmut-Simon-Preis wolle man das öffentliche Bewusstsein für diese Themen schärfen und den Blick der Öffentlichkeit auf ermutigende Projekte lenken.

Der Preis ist mit einem Gesamtwert in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Schirmherrin ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Bewerben können sich Einzelpersonen, Initiativen und Institutionen in Rheinland-Pfalz bis zum 30. September 2020.

Hinweis: Rückfragen beantwortet das Sekretariat der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, Telefon: +49 6131 32741-20; E-Mail: sekretariat@evkirchen-diakonie-rlp.de oder Christiane Giersen, Landesweite Referentin Kinder, Jugend und Familie, Telefon +49 6131 32741-16. Die Bewerbungsunterlagen erhält man unter www.diakonie-rlp.de. Die Preisverleihung durch Ministerpräsidentin Dreyer findet am 20. Januar 2021 in der Staatskanzlei Mainz statt.

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