Inmitten von Zerstörung und Angst, wenn Leid und Hoffnung so dicht beieinander liegen. Wie kann Frieden wachsen?

Am 24. Februar 2026 jährt sich der Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Ein Krieg mitten in Europa, der die ganze Welt bis ins Mark erschüttert. Seit vier Jahren dauern die Kämpfe an: Städte wurden zerstört; Millionen Menschen ihrer Heimat beraubt, unzählige Menschen verletzt, getötet oder traumatisiert. Dieser Jahrestag erinnert uns an die Notwenigkeit von Frieden, Mitgefühl und Solidarität – nicht nur in der Ukraine, sondern überall dort, wo Gewalt das Leben bedroht.

Wir halten inne:

Gott des Lebens,
schon vier Jahre ist Krieg in der Ukraine,
vier Jahre Flucht, Angst, Zerstörung und Tod.
Wir bringen vor dich die Wunden dieses Krieges.
Du siehst das Leid in der Ukraine und überall dort,
wo Macht über Menschlichkeit gestellt wird.
Du kennst die Namen der Opfer auf allen Seiten.
Wir denken an die Menschen in den bombardierten Städten,
an die Geflüchteten, an die Verletzten, an die Trauernden.
Schenke den Trauernden Trost, den Mächtigen Mut zum Frieden.
Bewahre in uns die Hoffnung heute und morgen und alle Tage.
Amen.

Dieses Gebet erinnert uns daran, dass Frieden nicht nur das Ende von Kämpfen ist, sondern aus Mitgefühl, Solidarität und dem Willen zur Gerechtigkeit und Versöhnung wächst.

Am 24. Februar 2026 jährt sich der Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zum vierten Mal. Foto: Christian Schauderna/fundus-medien.de