Drittes Forum für Betroffene sexualisierter Gewalt am 28. Februar in Mannheim.

Mannheim/Speyer/Karlsruhe. Die Evangelische Kirche der Pfalz und die Evangelische Landeskirche in Baden laden gemeinsam mit ihren Diakonischen Werken zum dritten Forum für Betroffene sexualisierter Gewalt ein. Das Treffen findet am Samstag, 28. Februar 2026, in Mannheim statt.

Im Rahmen des Forums möchten die Verantwortlichen aus Kirche und Diakonie einerseits den Austausch mit Betroffenen fortsetzen. Sowohl die pfälzische Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst als auch die badische Landesbischöfin Heike Springhart stehen für den Dialog zur Verfügung. Andererseits soll Betroffenen mit dem Forum ein betroffenensensibler Raum für die gegenseitige Vernetzung geboten werden.

Des Weiteren wird im Rahmen des Forums über den aktuellen Stand der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Kirche und Diakonie berichtet. Die Teilnehmer werden zudem über die Arbeit der Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommission (URAK) Südwest informiert und erhalten die Möglichkeit, ihre Anliegen über die Betroffenenvertretungen in die Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommission einzubringen. Ein weiteres Thema beim Treffen am 28. Februar wird die jüngst erfolgte Umsetzung der EKD-weiten Anerkennungsrichtlinie sein.

Betroffene und/oder Angehörige, die am 28. Februar 2026 am Forum für Betroffene sexualisierter Gewalt in Mannheim teilnehmen möchten, werden gebeten, sich per E-Mail bei  ansprechstelle@ekiba.de oder ansprechstelle@evkirchepfalz.de anzumelden. Alternativ sind Anmeldungen auch telefonisch unter den Rufnummern 0721 9175-626 und 06232 667-173 sowie postalisch möglich. Letztere sind zu richten an die Stabsstelle „Schutz vor sexualisierter Gewalt“, Bernd Lange, Blumenstraße 1-7, 76133 Karlsruhe oder die Meldestelle „Schutz vor sexualisierter Gewalt“, Barbara Hocke, Domplatz 6, 67346 Speyer.

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der EKD-Themenseite unter www.ekd.de/sexualisiertegewalt.

Kirchen und Diakonie laden Betroffene von sexualisierter Gewalt zum Austausch ein. Foto: Fundus