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Bildung

Evangelische Akademie der Pfalz

Mit der Evangelischen Akademie der Pfalz übernimmt die Landeskirche gesellschaftliche Verantwortung. Sie sucht das Gespräch mit Persönlichkeiten aus Politik, Recht, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur sowie mit engagierten Bürgern. Sie erinnert an die jüdisch-christlichen Überlieferungen und fragt nach deren aktueller Relevanz. Durch ihre Ergebnisoffenheit, ihre spezifischen Qualitätsstandards und ihren dezidiert politischen Auftrag, vor allem aber durch ihre Zielgruppen jenseits binnenkirchlicher Milieus unterscheidet sich die Akademie von anderen kirchlichen Bildungsträgern. Sie bewegt sich auf hohem intellektuellem Niveau und ist offen für Menschen unterschiedlicher politischer, weltanschaulicher und religiöser Prägungen.

Akademiearbeit vollzieht sich in verschiedenen Formen. Neben Arbeitskreisen, Dialogforen, Vorträgen, Studienreisen, Publikationen und Forschungsvorhaben hat die klassische Akademietagung nach wie vor zentrale Bedeutung. Aktuelle Schwerpunkte sind „Sozial- und Gesellschaftspolitik“, „Integration und Islam“, „Verantwortliches Wirtschaften“, sowie die „Junge Akademie“ mit einem bioethischen Akzent. Friedenspolitische und zeitgeschichtliche Fragen sowie Themen der Metropolregion Rhein-Neckar werden den Ressourcen entsprechend weiterentwickelt.

Die Akademie arbeitet innerhalb und außerhalb der Kirche mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern zusammen. Zu den dauerhaften Partnern gehören das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg, die Universität Koblenz-Landau, die Pädagogische Hochschule Heidelberg, die Technische Universität Kaiserslautern, das Erziehungswissenschaftliche Fort- und Weiterbildungsinstitut der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz, die Bundes- und Landeszentralen für Politische Bildung, die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, das Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog e. V., die Industrieverbände Neustadt, die Consulting-Akademie für Unternehmensethik, die Evangelische Akademikerschaft Pfalz-Saar, die Ökumenische Hospizhilfe Pfalz/Saarpfalz, die Evangelischen Akademien in Baden und Sachsen-Anhalt, Eglise Autrement ‑ Chateau Liebfrauenberg Goersdorf/Elsass und das Heinrich-Pesch-Haus (Katholische Akademie Rhein-Neckar).

Analog zum Modell einer Public Private Partnership teilen sich Kirche, öffentliche Hand und private Geldgeber die Kosten. Die Landeskirche stellt die Basisausstattung der Akademie zur Verfügung. Die Aufwendungen für Veranstaltungen und Tagungen werden durch Teilnahmebeiträge sowie durch Bundes- und Landeszuschüsse gedeckt. Die Kosten der wissenschaftlichen Studienleiter sind refinanziert. Die Akademie erhält dadurch eine gewisse Unabhängigkeit von der Kirchensteuerentwicklung.

Als Beilage zum Evangelischen Kirchenboten erscheinen mehrmals jährlich die „Protexte“ – die auflagenstärkste Akademiezeitung Deutschlands. Wichtige Beiträge einzelner Veranstaltungen werden in den „Speyerer Protokollen“ veröffentlicht. Aktuelle Informationen über Programm, Projekte und Profil bietet die Homepage. Eine direkte Anmeldung zu einzelnen Veranstaltungen ist dort genauso möglich wie die Bestellung eines Newsletters und anderer Veröffentlichungen.

Kontakt

Evangelische Akademie der Pfalz
Leitung: Akademiedirektor
Pfarrer Dr. Christoph Picker

Luitpoldstr 10
76829 Landau

Tel.: 0 63 41/9 68 90-30
Fax: 0 63 41/9 68 90-33
E-Mail: info@eapfalz.de

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