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Im Spotlight
Ehrenamt

Mitteilungen des Runden Tisches Ehrenamt

Deutscher Engagementpreis 2012 ausgelobt

Bis zum 31. Mai 2012 können freiwillig Engagierte dafür nominiert werden.

Der Deutsche Engagementpreis wird jährlich in den Kategorien Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft sowie Politik & Verwaltung verliehen. Eine Experten-Jury bestimmt die Preisträger, die Anfang Dezember 2012 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin bekanntgegeben werden. Außerdem wird ein mit 10.000 Euro dotierter Publikumspreis vergeben, über den im Herbst auf www.deutscher-engagementpreis.de abgestimmt wird. Schwerpunktkategorie des Jahres 2012 ist das Engagement vor Ort. "Mit dieser Schwerpunktsetzung ehrt der Deutsche Engagementpreis insbesondere die zahlreichen Menschen und Organisationen, die sich lokal engagieren, um ihr Gemeinwesen aktiv zu gestalten. Der Einsatz für das unmittelbare Umfeld ist von großer Bedeutung für die Lebensqualität in unserem Land", so Kristina Schröder.

Initiator des Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss der großen gemeinnützigen Dachverbände und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors.

Pressekontakt Deutscher Engagementpreis:

Projektbüro Deutscher Engagementpreis
c/o Bundesverband Deutscher Stiftungen
Nina Leseberg, Projektleiterin
Mauerstraße 93 | 10117 Berlin
Telefon (030) 89 79 47-74 | Fax -71
nina.leseberg@stiftungen.org
www.deutscher-engagementpreis.de

 

Ergebnisse der Studie „Evangelisch im Saarland“ im Runden Tisch vorgestellt

Im Rahmen seiner Sitzung am 4. April 2012 hat der Geschäftsführer des iSPO-Instituts, Saarbrücken, Werner Göpfert-Divivier, die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie eines kleinen Teils der Rheinischen Kirche vorgestellt. Anlass für diese Studie war eine „Sozialstudie Saar – Teilhabe und sozialer Zusammenhalt im Saarland“ von 2009, die die Anzahl der ehrenamtlich Engagierten im evangelischen Bereich nur unzureichend wiedergab. Die Kernpunkte seiner Ausführungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Ehrenämter sollten wie Stellen für Hauptamtliche gezielt ausgeschrieben werden.

  • Mit den Ehrenamtlichen sollten klare Vereinbarungen über ihre Tätigkeit getroffen werden.

  • Ehrenämter in Gremien sind Führungstätigkeiten.

  • Ehrenamtliche sind keine „Helfer/ Helferinnen“.

  • Ehrenamtliche sind als eigene Personalgruppe begreifen, die auch eine eigene Personalentwicklung benötigt (Freiwilligenmanagement).

  • Ehrenamtliche sind das Scharnier zwischen Handlungsfeldern und Lebenswelten („innen“ und „außen“).

  • Zukünftig ist stärker über Kostenerstattung, Aufwandsentschädigung und Honorierung in Ehrenämtern nachzudenken bzw. Transparenz dazu herzustellen.

Hier die Präsentation der Studie im Download als Powerpoint-Datei.

„Bin dabei! – Anstöße zum Engagement“

Leitfaden zum freiwilligen Engagement in der neuen Reihe „Butenschoen Campus“ des Instituts für kirchliche Fortbildung, Landau, im März 2012 erschienen.

Der Leitfaden richtet sich an alle, die die ehrenamtliche Arbeit unter den sich wandelnden Bedingungen voran bringen möchten. Ausgehend vom grundlegenden Wandel des Ehrenamts zeigt er Möglichkeiten auf, wie dies auch als Chance begriffen werden kann. Er vertieft den in der Praxishilfe „Lust auf Ehrenamt!- Ehrenamt mit Lust!“ (2008) beschriebenen Perspektivwechsel und ermutigt sich im Blick auf die anstehenden Entwicklungsprozesse auf allen Ebenen darauf einzulassen.

Er ist bewusst knapp gehalten, weil er sich als interaktives Mediums versteht. Deshalb sind auf der Internetseite des Instituts www.institut-kirchliche-fortbildung.de viele vertiefende Texte und Bausteine zu finden.

Begleitend dazu bietet das Institut unter dem Titel „Projekte“ für einen überschaubaren Zeitraum Begleitung und Beratung vor Ort an.

Weitere Mitteilungen

Dokumentation zur Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft 2011

EPD-Dokumentation zur zweiten Ökumenischen Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft vom 30.09. - 1.10.2011 in Erfurt unter dem Titel "Kompetent und qualifiziert, Wir engagieren uns", erschienen.

Download als PDF

Weiterbildung zur Freiwilligenmanagerin/-manager in 2012 - 2013 wieder im Angebot

Das Institut für kirchliche Fortbildung bietet zum zweiten Mal die  12tägige Weiterbildung „Strategisches Freiwilligenmanagement“ an. Sie bietet Grundlagen und Handwerkzeug für eine systematische Ehrenamtsförderung in der Kirchengemeinde, dem Kirchenbezirk oder einem bestimmtem Arbeitsbereich.

Weitere Infos siehe Veranstaltung bei Institut

Ingrid Haker verabschiedet

Ingrid Haker wurde in der Sitzung des Geschäftsführenden Ausschuss (GA) am 13. Dezember 2011 verabschiedet. Sie war von Anfang an dabei, als es um die Schaffung eines Basis- und Lobbygremiums für Ehrenamtliche in der Landeskirche ging. Sie hat sich viele Jahre im GA engagiert und ihre Erfahrungen mit eingebracht. Anlass genug für ein Interview mit einer Ehrenamtlichen, die ein Stück neuerer Kirchengeschichte mitgeprägt hat.

Interview und ein Foto siehe unterhalb.

Ehrenamt hat meinen Horizont erweitert

Interview mit Ingrid Haker

Fragen: Heike Baier, Dezember 2011

  1. Wie war das eigentlich mit dem Anfang im Ehrenamt? Wie bist du eigentlich zum freiwilligen. Engagement in der Evang. Kirche der Pfalz gekommen?

Ehrenamtlich tätig war ich schon in meiner Jugend. Als Klassen- und Schulsprecherin im Frauenlob-Gymnasium in Mainz. Später war ich dann Elternsprecherin des katholischen Kindergartens in Studernheim. Als meine Kinder zur Schule gingen war ich Elternvertreterin in der Grundschule und Gymnasium. Ich wurde zur Vertreterin für die Grundschulen von Rheinhessen/Pfalz in den Landeselternbeirat in Mainz am Kultusministerium gewählt.

Gleichzeitig bin ich in das erste Presbyterium der Prot. Kirchengemeinde Frankenthal-Pilgerpfad berufen und danach dreimal wieder gewählt worden (also 21 Jahre Presbyterin, davon 18 Jahre stellvertretende Vorsitzende).

1985 habe ich zur Landessynode kandidiert und bin gewählt worden. 1990 bin ich erneut in die Landessynode gewählt worden und wurde von den Synodalen zur Vizepräsidentin der Synode für 6 Jahre gewählt.

In der Evangelischen Erwachsenbildung habe ich verschiedene Fernstudiengänge absolviert und habe als ehrenamtliche Erwachsenbildnerin im Bereich Familie und Älterwerdende Menschen gearbeitet.

In meiner Kirchengemeinde war ich für die Erwachsenenbildung und die Altengemeinschaft tätig.

  1. Heute heißt es im Ehrenamt, dass „die Passung“ stimmen muss, d.h. das Engagement muss zur Lebenssituation und zum Zeitbudget passen. War das denn „früher“ soviel anders? Was hat bei dir „gepasst“?

Passend zu meiner Lebenssituation Jugend, eigene Kinder, Familie, Alter habe ich mich immer engagieren können.

Oft habe ich mir die Zeit für mein Engagement an meiner Freizeit absparen müssen. Ich war ja bis zu meinem 46.Lebensjahr in der Industrie berufstätig und später in der eigenen Firma. Meine Familie hat mich in all meinem Engagement unterstützt, anders hätte ich es nicht geschafft.

  1. Welches Ehrenamt hat dich in besonderem Maße gefordert? Worin bestand dabei genau die Herausforderung?

Stellvertretende Vorsitzende im Presbyterium. Die verschiedenen Richtungen, für und gegen den Pfarrer, zusammenzuhalten. In der Gemeinde hatten sich vor der Versetzung des Pfarrers zwei Lager gebildet. Danach galt es die Menschen zu versöhnen und in der Gemeinde zu halten.

Im Blick auf Bautätigkeit/Finanzen: In meiner „Amtszeit“ haben wir 2 Pfarrhäuser gebaut. Das heißt: Klar Stellung zu beziehen, was kann sich eine Gemeinde leisten und was nicht. Durchsetzung auch gegenüber den Ansprüchen von Pfarrern. Beaufsichtigung der Architekten, dass die Finanzierung nicht aus dem Rahmen fällt. Einhaltung der Termine .

  1. Was hat dich geärgert, vielleicht auch im Miteinander der Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen? Was war dabei schwierig?

Als Frau musste ich mir im Presbyterium erst meinen Platz „erkämpfen“ Ebenso in meiner ersten Legislaturperiode in der Synode.

Auch die Geringschätzung und Nichtanerkennung der ehrenamtlichen Arbeit durch die Hauptamtlichen Theologen in der Synode, hat mich auf die Palme gebracht.

  1. Die Freude, der Spaß am Ehrenamt sind eine wichtige Kraftquelle und tragen dazu bei, dabei zu bleiben. Welcher Bereich hat dir ganz besonders Spaß gemacht?

Durch meine Ehrenämter bin ich in viele Bereiche hineingekommen, habe viel unterschiedliche Menschen kennengelernt, zu denen ich sonst nie einen Zugang bekommen hätte. Ich konnte viele Reisen machen. Ich habe mich sehr entwickeln können, meinen Horizont erweitern, ich habe gelernt mich durchzusetzen und für andere einzutreten.

Wir haben es erreicht, dass in unserer Landeskirche eine Gleichstellungsstelle eingerichtet wurde. Wir konnten den Ehrenamtlichen Gehör verschaffen. Wir sind auf dem Weg das Thema Älterwerden als Querschnittsaufgabe in der Landeskirche zu installieren. Bei all diesen Themen konnte ich mich als Ehrenamtliche maßgeblich einbringen.

  1. Gibt es einen Bereich im freiwilligen Engagement, der gar nicht für dich in Frage gekommen wäre, wo du NEIN gesagt hättest?

Ich habe es versucht mit Besuchsdiensten. Dies habe ich aufgegeben. Ich kann nicht abschalten, bin zu sehr betroffen und lasse mich ausnutzen. Das ging soweit, dass von mir nicht nur der Besuch und das Zuhören erwartet wurden, sondern dass ich Einkäufe erledigen musste und einfach erreichbar sein sollte, weil man von Kirche das erwartete, obwohl Angehörige da gewesen sind. Also das ist nichts für mich.

  1. Im freiwilligen Engagement hast du auch viele, viele Fort- und Weiterbildungen erlebt und mitgemacht. Freiwilliges Engagement braucht eine gute Balance von „Engagement für andere, für mich, mit anderen für andere, mit anderen für mich“. Welches Qualifizierungsangebot war besonders wichtig für deine persönliche Entwicklung? Welche war hilfreich, um ein bestimmtes Ehrenamt besser auszuüben?

Am Anfang standen die Fernstudiengänge der Evangelischen Erwachsenbildung. Dadurch habe ich ein gutes theoretisches Fundament bekommen. Praxisberatung war mir immer wichtig, Austausch im Team und meine Ausbildung zur Freiwilligenmanagerin (auch wenn ich kaum Gelegenheit bis jetzt hatte alles anzuwenden).

  1. Welches Bibelwort oder welches biblische Bild ist dir wichtig / wertvoll im Zusammenhang mit freiwilligen Engagement?

Für mich war immer wichtig Prediger 3,1-15 „alles hat seine Zeit…“

Diese Bibelstelle hat mir viel Kraft gegeben und mich auch entlastet.

  1. Wenn du dir die Landeskirche u. ehrenamtliches Engagement 20 Jahre, also in 2030, weiter vorstellst,... wie sieht es damit aus? Was ist zukunftsweisend? Ein Traum von dir?

Ich glaube, dass was wir auf den Weg gebracht haben, wird sich durchsetzen.

Es wird auf Dauer für die verfasste Kirche nicht möglich sein, freiwillige Arbeit nicht als gleichwertig zur hauptamtlichen Arbeit anzuerkennen.

Einen Traum habe ich, dass es immer mehr Menschen gibt, die Talente bei anderen sehen und sie ermuntern und ermutigen ihre Gaben einzubringen und die Ehrenamtlichen dabei begleiten ohne sie zu gängeln.

Ingrid Haker.

Runder Tisch Ehrenamt beim Zukunftskongress

Runder Tisch Ehrenamt mit dem Beitrag „Ehrenamtliche gewinnen, begleiten und koordinieren“ beim Zukunftskongress

Die Praxisbeispiele aus dem Kirchenbezirk Winnweiler und der Kirchengemeinde Neuhofen zeigen wie Freiwillige mit anderen Ansätzen angesprochen und gewonnen werden können. Die große Treppe „5A-Stufen-Schema“ veranschaulicht, wie ein Engagementangebot systematische entwickelt und dann veröffentlicht werden kann.

Hier finden Sie weitere Informationen im Download

Materialsammlung „Ehrenamtliche gewinnen, begleiten und koordinieren

Fotos vom Runden Tisch Ehrenamt beim Zukunftskongress
Oberkirchenrat Manfred Sutter auf der 5A-Stufentreppe Synodale miteinander im Gespräch Ein tolles Angebot: „Erzähltasche“ von Heike Buhles Standteam: Regina Mayer-Oelrich und Gertrud Welzel

 

 

Zwei Mitglieder des Runden Tisches Ehrenamt zu Gast beim Papstempfang

Regina Mayer-Oelrich und Christian Haaß vertreten die Evangelische Kirche der Pfalz beim Empfang des Papstes im September 2011 in Berlin

Kirchenpräsident Schad entsandte für den Empfang durch den Bundespräsidenten Christian Wulff die Vertreterin für die Frauenarbeit, Regina Mayer- Oelrich und den Vertreter der Evangelischen Jugend der Pfalz, Christian Haaß, als ehrenamtliche Gäste. Von 1500 geladenen Gästen wurde der Papst im Garten des Schloss Bellevue begeistert empfangen. Es ergaben sich viele interessante Begegnungen und Gespräche, u.a. mit dem Erzbischof von Köln, Kardinal Meisner.

Dennoch vermissten beide engagierten Ehrenamtliche deutliche Aussagen und Ansagen zur Ökumene oder kritischen Themen. So Christian Haaß: „Gut fand ich, dass Herr Wulff in seiner respektvollen Ansprache gewisse Dogmen der Katholischen Kirche, wie der Umgang mit nach der Scheidung wieder verheirateten Katholiken, angesprochen hat. Auch vom Papst hätte ich mir gewünscht, dass er zu den derzeit in der Öffentlichkeit diskutierten Themen, wie der Umgang mit Missbrauchsfällen, Verhütungsmitteln oder Homosexualität, eine klare Stellung bezieht.“

Regina Mayer-Oelrich dazu: „Mir fehlte ein Wort in Richtung der evangelischen Christen und der Frauen. Aus meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Bereich der Frauenarbeit weiß ich, dass sich viele katholische Frauen Geschlechtsgenossinnen im Verkündigungsdienst vorstellen können und wünschen.“

Heike Baier, 06.10.2011

Ehrenamt stärkt Kompetenz und Qualifikation

Über 300 Teilnehmende nahmen an der 2. Ökumenischen Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft am 30.09./01.10.2011 in Erfurt teil. Aus der Pfalz nahmen Ingrid Welzel, Jürgen Speck und Regina Mayer-Oelrich als Mitglieder des Runden Tisches Ehrenamt teil.

Weitere Infos siehe Pressemeldung der EKD und auf der Internetseite www.wir-engagieren-uns.org

Zweites VBG-Forum Ehrenamt „Sicherheit ist Ehrensache“

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft lädt am 10. Dezember 2011 von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr zum zweiten VBG-Forum Ehrenamt „Sicherheit ist Ehrensache“nach Mainz ein. Inmitten der Mainzer Altstadt und in Nachbarschaft zum tausendjährigen Dom bietet der Erbacher Hof mit seiner Synthese aus dem historischen Stadthof der Mönche vom Kloster Eberbach und einem modernen Tagungsbau einen Raum an, der eine eine besondere Kommunikationsatmosphäre bietet.

Kompetente Referenten werden in praxisnahen Workshops umfassende Informationen und Aufklärung zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz bei der VBG geben. Verständliche Darstellung von Problemen und praxisgerechten Lösungswegen stehen dabei im Vordergrund.

Welcher Personenkreis ist versichert und welche Leistungen erbringt die VBG? Was muss ich bei Veranstaltungen unter Präventionsaspekten beachten? Bringen Sie Ihre Fragen oder Probleme zu diesen Themen mit. Damit Sie gezielt die Inhalte mitgestalten können , werden Sie auch rechtzeitig vor der Veranstaltung Gelegenheit erhalten, Fragen vorab online an die Referenten zu stellen.

Zielgruppen sind gewählte Vorstands- und Ausschussmitglieder, Beauftragte und ehrenamtlich tätige Trainer, Übungsleiter, Vereinsmanager oder Helfer aus Sportvereinen und anderen gemeinnützigen Organisationen. Angesprochen sind auch Personalverantwortliche und ehrenamtlich Tätige aus den Kirchen und kirchlichen Einrichtungen.

PDFs: Einladung und Programmflyer, Anmeldung

aej-Pressemitteilung 8/2011

Ehrenamtliches Engagement in der Evangelischen Jugend ist ausgezeichnet

Am 26. August 2011 hat Bundespräsident Christian Wulff zwei junge Menschen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich für die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) engagieren, mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Catharina Covolo und Christoph Otto, aej-Vorstandsmitglieder, erhielten im Schloss Bellevue, zusammen mit zwölf weiteren ehrenamtlich engagierten jungen Frauen und Männern, die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

"Wir erleben heute eine Premiere. In wenigen Tagen wird der Bundesverdienstorden 60 Jahre alt. Und zum ersten Mal in dieser langen Geschichte werden gleich 14 Verdienstmedaillen an Bürgerinnen und Bürger überreicht, die für eine solche Ehrung ausgesprochen jung sind", sagte Bundespräsident Wulff in seiner Ansprache bei der Ordensverleihung. "Wer heute ausgezeichnet wird, hat zu Begegnung und Verständigung in ganz besonderer Weise beigetragen. Sie alle sind Vorbilder für Hilfsbereitschaft und für eine Toleranz, die viele Arten von Grenzen überwindet: geografische und soziale, religiöse und mentale."

Catharina Covolo ist seit vielen Jahren in der aej aktiv. Ihr besonderes Interesse gilt der Aus- und Fortbildung von ehrenamtlichen Mitarbeiter(inne)n im jugendlichen Alter. Mehrere Jahre lang leitete Catharina Covolo ehrenamtlich das Kompaktseminar "Jugend Macht Politik" der Evangelischen Jugend. Im Jahr 2009 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des Ecuminical Youth Council in Europe (EYCE) gewählt. Er vertritt christliche Jugendorganisationen aus 25 Ländern auf europäischer Ebene. Für Catharina Covolo ist ehrenamtliches Engagement selbstverständlich: „Ich engagiere mich in der Evangelischen Jugend, weil sie mir Möglichkeiten und Räume eröffnet, zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen.“

Christoph Otto setzt sich mit Nachdruck für die Belange der jungen Generation in der evangelischen Kirche ein, zunächst im Kreis- und Landesjugendkonvent, später als Jugendvertreter in der Landessynode. 2001 gründete er die "Große JG", einen ökumenischen Junge Gemeinde-Treff, der zu einem festen Bestandteil der Jugendarbeit in Görlitz wurde. 2006 wurde Christoph Otto als Jugenddelegierter in die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) berufen, wo er sich engagiert einbringt. Sein besonderes Augenmerk gilt den kirchlichen Reformprozessen in der EKD. „Im Ehrenamt lässt sich, gerade in der Evangelischen Jugend, vieles gemeinsam bewegen, was alleine kaum möglich wäre.“, begründet Christoph Otto sein ehrenamtliches Engagement.

„Die Auszeichnung junger Menschen durch den Bundespräsidenten ist eine besondere Form der Würdigung unseres ehrenamtlichen Engagements. Darüber freuen wir uns. Wir wissen aber ebenfalls, dass neben uns viele andere junge Menschen dies auch verdient hätten.“, ergänzen die Beiden gemeinsam.

„Ehrenamtliches Engagement ist konstitutive Grundvoraussetzung protestantischer Kinder- und Jugendarbeit.“, betont Mike Corsa, Generalsekretär der aej und gratuliert den Ausgezeichneten. „In der ehrenamtlichen Arbeit in der Evangelischen Jugend steckt ein riesiges Potential und es gibt eine erhebliche Anzahl junger Menschen, die sich hier über das Maß hinaus engagieren“, erläutert Corsa weiter. Das spiegelt sich auch in dieser jüngsten Ordensverleihung wider, bei der neben Catharina Covolo und Christian Otto mit Milena Bücken von der Johanniter-Jugend, Nadine Jording vom Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM), und Benjamin Euen vom Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) drei weitere Ehrenamtliche aus den Reihen der Evangelischen Jugend geehrt wurden.

Martin Weber
Hannover, 30. August 2011

 

Ökumenisch veranstalteter Ehrenamtskongress im Herbst in Erfurt

„Kompetent und qualifiziert: Wir engagieren uns“

07. Juli 2011

Im europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit laden die Kirchen zu einem ökumenischen Kongress ein, der ganz im Zeichen des Kompetenzerwerbs durch und für ehrenamtliches Engagement steht. Die Tagung „Kompetent und qualifiziert: Wir engagieren uns!“ findet vom 30. September bis 1. Oktober 2011 in Erfurt statt.

Gäste aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kirchen diskutieren die Rahmenbedingungen für den Erwerb und die Anerkennung von Kompetenzen im ehrenamtlichen Engagement, darunter Christine Lieberknecht (Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen), Josef Hecken (Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Prof. Dr. Thomas Bals (Universität Osnabrück), Johannes Stockmeier (Präsident Diakonisches Werk) und Erika Hofstetter-Barmettler (Vorstand Schweizerischer Katholischer Frauenbund). Dabei geht es nicht zuletzt darum, vor dem Hintergrund des deutschen und europäischen Qualifikationsrahmens die Bedeutung ehrenamtlicher Kompetenzen transparenter zu machen und auf diese Weise die Durchlässigkeit zwischen Schule, Ehrenamt und Arbeitswelt zu unterstützen. Die  kirchlichen Jugend- und Frauenverbände haben dabei mit der Entwicklung von Ehrenamtsnachweisen und Qualifizierungen seit langem Vorreiterfunktion. Aber auch Telefonseelsorge, Ehrenamtsakademien und viele andere bringen breite Erfahrungen mit Weiterbildung und Qualifizierung ein. Geistlicher Höhepunkt der Tagung wird die Feier eines ökumenischen Gottesdienstes mit Bischof Dr. Joachim Wanke und Landesbischöfin Ilse Junkermann im Erfurter Dom sein.

Die  Tagung ist ein wichtiger Beitrag der katholischen und evangelischen Kirche zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011. Veranstalter der Tagung sind die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in Abstimmung mit der Deutschen Bischofskonferenz, in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband e. V. und dem Diakonischen Werk der EKD e. V. sowie der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands (AGKOD) und der Konferenz kirchlicher Werke und Verbände in der EKD (KKWV). Der Kongress knüpft an die ökumenische Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft im Jahr 2009 in Köln an. Angesprochen sind erneut ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige aus Projekten, Kirchengemeinden, Initiativen und diakonischen Unternehmen, aber auch aus Landesverbänden, Landeskirchen und Diözesen. Neben dem Programm der Tagung mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen werden im Foyer des Congress Centers innovative Projekte zum Kompetenzerwerb und Qualifizierung im ehrenamtlichen Engagement präsentiert.
Hannover, 07. Juli 2011

Pressestelle der EKD
Silke Römhild

Einladungsflyer Ök. Tagung in Erfurt als PDF-Datei

Basiskurs Freiwilligen-Kooordination

Die Arbeit mit Freiwilligen planen und entwickeln

Das Institut für kirchliche Fortbildung bietet vom 14. bis 16. September eine Fortbildung "Die Arbeit mit Freiwilligen planen und entwickeln" an. Tagungsort ist das Prot. Bildungszentrum Butenschoen-Haus in Landau. Weitere Informationen beim Institut für kirchliche Fortbildung, Tel. : 0 63 41 / 55 68 05-70, Link zur Veranstaltung

Ehrenamtsfest 2011 der Evangelischen Kirche der Pfalz

Ehrenamtsfest 2011 in Bad Dürkheim

Generationen treffen sich zum Genießen, Zuhören, Mitmachen und Feiern

Das Ehrenamtsfest im Martin-Butzer-Haus präsentierte ein buntes Programm für 250 Gäste aller Generationen, die sich auf dem Gelände des Tagungshauses bei schönstem Wetter am 7. Mai einfanden. Ein vielfältiges Programm sprach Alt und Jung, Groß und Klein, Frauen und Männer, Menschen mit und ohne Einschränkungen sowie berufliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an und sorgte für eine gelöste Stimmung.

Die Workshops zum Mitmachen mit Theater, Trommeln, Singen oder Erlebnisparcours waren ausgebucht. Zum Zuhören und Zuschauen gab es Kulturangebote vom „Kabarett zu Zwett“ und Clownerie „Das wäre doch gelacht – Lachen rund um die Bibel“ bis hin zum Puppentheater der „Dornerei“, das mit dem Stück „Tischlein deck´ dich“ keineswegs nur Erwachsene ansprach. Überraschend fand außer dem Fußballspiel der „Pälzer Parre“ gegen Ehrenamtliche auch ein Frauenfußballspiel „Frauenpower Ehrenamt“ statt, - vielleicht die Geburtsstunde des Frauenfußballs in der Landeskirche?!

Während des Abendessen zog das „Ditzner Twintett“, Vollblutmusiker, die in der Tradition der Neuen Wandermusikanten ein musikalisches Kabarett aufboten, das an Spontaneität und Vielfalt nichts zu wünschen übrig ließ, das Publikum in seinen Bann.

Der „Tisch“ als Symbol bildete die Klammer des Festes: Der Runde Tisch Ehrenamt hatte zum Fest eingeladen. Im Eröffnungsgottesdienst teilten alle in einem Agapemahl miteinander das Brot. Eine Mit-Mach-Aktion bestand aus vielfältigen Tischen, an denen die Besucher ihre Assoziationen durch Malen, Fotos und Dialoge ausdrücken konnten. An einem Tisch finden viele ihren Platz, aber es kommt dort auch zu Streit und Konflikten oder etwas wird „unter den Tisch gekehrt“, - Situationen, die auch in der Realität der Kirche vorkommen. An Tischen trafen sich Menschen beim Essen und Trinken zu Gesprächen. Das Fest klang aus mit dem „Gabentisch“, der bestückt war mit Gaben der ehrenamtlichen Mitglieder des ‚Runden Tisches Ehrenamt’* und von dem sich jeder Gast etwas mitnehmen konnte.

Das Ehrenamtsfest zeigte beispielhaft, wie ein gutes Miteinander und Zusammenspiel von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen in der Kirche aussehen kann. So begegneten sich Generationen, die sonst nicht so häufig zusammentreffen. Unterschiedliche Gaben und Talente kamen zum Einsatz; ob dies nun in der Technik, den Workshops, im Service oder der Verpflegung war. Dabei stellten wir fest: Das Martin-Butzer-Haus eignet sich als evangelisches Tagungshaus unserer Landeskirche bestens mit seinen Räumlichkeiten und dem Gelände, um ein so buntes Angebot zu ermöglichen.

Das Fest, zu dem freiwillig Engagierte und beruflich Mitarbeitende aus allen Bereichen der Landeskirche und Diakonie eingeladen waren, war Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für ihr Mittun und Mitdenken, von dem die Evangelische Kirche der Pfalz lebt. Im „Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit“ wurde so dem Aspekt, die Aufmerksamkeit für bürgerschaftliches Engagement zu stärken, Rechnung getragen. Wenn es nach den Gästen geht, kann es gerne eine Fortsetzung von Ehrenamtsfesten geben. Darüber wird der ‚Runde Tisch Ehrenamt’ mit den Kirchenpräsidenten beraten.

Heike Baier
Berichte und Grußworte zum Ehrenamtsfest siehe rechte Spalte, Video zum Ehrenamtsfest 2011 bei YouTube.

Bilder vom Ehrenamtsfest 2011

Perspektiefe: „Freiheit zum Ehrenamt“ April 2011 / 25

Magazin des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zum Schwerpunktthema „Ehrenamt“

Mehr im Download

„Engagement macht stark!“

Woche des bürgerschaftlichen Engagement geht in die 7. Runde

Vom 16. – 25. September 2011 findet zum siebten Mal die Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. 2010 zeigten mehr als 1600 Aktionen und Veranstaltungen die bunte Vielfalt des Engagements. Auch in diesem Jahr geht es darum „Gutes zu tun und darüber zu reden“. Ulrike Folkerts und Peter Maffay bleiben auch dieses Jahr Engagement – Botschafter, um zu verdeutlichen, dass die Gesellschaft dieses Engagement braucht und es dem Einzelnen etwas bringt.

Weitere Infos und Materialien unter www.engagement-macht-stark.de

Ehrenamtskongress in Erfurt

Am 30.September und 1. Oktober 2011 findet der zweite ökumenische Ehrenamtskongress in Erfurt statt. Unter dem Titel „Kompetent und qualifiziert: Wir engagierten uns!“ ist er eine Fortsetzung des Kölner Ehrenamtskongresses, der am 30./31.1.2009 unter dem Titel „Um Gottes willen - wir engagieren uns“ stattfand. Wie in Köln rechnen wir wieder mit ca. 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern beider Konfessionen. Als Teilnehmende sind auch dieses Mal ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Landeskirchen und Verbänden, aus Caritas und Diakonie angesprochen.

Mehr dazu finden Sie auf der Homepage: www.wir-engagieren-uns.org

Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit

Das Jahr 2011 wurde zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit ernannt. Das Bundesministerium für Familie, Soziales, Frauen und Jugend und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege haben in einer Auftaktveranstaltung unter dem Motto "Freiwillig. Etwas bewegen" das Jahr eröffnet.

Hier finden Sie die gemeinsame Presseerklärung...

Weiter Infos unter www.ejf2011.de

Kristina Schröder: "Freiwilliger Einsatz ist eine tragende Säule unseres Gemeinwesens"

Bundesfamilienministerin eröffnet Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

"Freiwillig. Etwas bewegen" - unter diesem Motto steht das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 in Deutschland. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder und die Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, haben heute (Montag) in Berlin die Auftaktveranstaltung eröffnet.

"Der freiwillige Einsatz der Bürgerinnen und Bürger ist eine tragende Säule unseres freiheitlichen und demokratischen Gemeinwesens und wird in Zukunft immer wichtiger werden", so Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. "Alle Menschen, die sich engagieren und freiwillig für andere einsetzen, verdienen unsere Unterstützung und Anerkennung. Ich möchte diese Leistungen noch viel stärker fördern und sichtbar machen. Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit ist dafür eine gute Gelegenheit", so Kristina Schröder.

"Die Freie Wohlfahrtspflege ist ein wichtiger Akteur in der Gestaltung von bürgerschaftlichem Engagement: Neben der Organisation sozialer Hilfen ist es ein selbstverständlicher Bestandteil der Arbeit, die Zivilgesellschaft und das Gemeinwesen mit zu prägen", unterstreicht BAGFW-Präsidentin Freifrau Schenck zu Schweinsberg das Engagement der Spitzenverbände.

Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit geht zurück auf einen Beschluss des Europäischen Rates. Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement insgesamt zu stärken und - parallel dazu - die Nationale Engagementstrategie voranzutreiben. Dafür ist ein partnerschaftliches Miteinander von Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft unerlässlich. In Deutschland ist das Bundesfamilienministerium für die Koordination des Jahres der Freiwilligentätigkeit verantwortlich. Umgesetzt werden die vielfältigen Aktivitäten von der BAGFW. Dazu gehören neben dieser Auftaktveranstaltung unter anderem die acht im gesamten Bundesgebiet stattfindenden Regionalkonferenzen sowie die deutsche Station der europaweiten Freiwilligentour im Oktober 2011.

Die Bundesregierung reagiert mit der Nationalen Engagementstrategie auf die wachsende Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements. Schon heute engagieren sich 36 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahre freiwillig - etwa 23 Millionen Menschen. Davon setzen sich zehn Prozent in dem Bereich "Sport und Bewegung" ein, gefolgt von "Kindergarten und Schule" und "Kirche und Religion" (je 6,9 Prozent).

Das Bundesfamilienministerium fördert bürgerschaftliches Engagement dabei auf vielfältige Weise. Dazu zählen die Freiwilligendienste aller Generationen, das Programm "Aktiv im Alter" sowie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ). Am 1. Juli 2011 soll zudem der neue Bundesfreiwilligendienst starten. Mit ihm will die Bundesregierung rund 35.000 Frauen und Männern pro Jahr die Möglichkeit zum gemeinnützigen Einsatz bieten. Er wird FSJ und FÖJ ergänzen und gemeinsam mit den bestehenden Freiwilligendiensten durchgeführt und verwaltet werden.

Bei der Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit in Berlin wurden zudem die European Employee Volunteering Awards an Unternehmen verliehen, die das Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbildlich unterstützen. Eine Übersicht mit den Gewinnern sowie weitere Informationen zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit finden Sie im Internet unter www.ejf2011.de.

Weitere Informationen zu den Angeboten des Bundesfamilienministeriums für freiwillig Engagierte finden Sie unter www.bmfsfj.de.

"Wunderbare Ergänzung - Haupt- und Ehrenamtliche"

Eröffnungsansprache der Synodalpräsidentin der Dr. Dorothea Deneke-Stoll in der Evang. -Luth. Kirche in Bayern auf der Herbsttagung im November 2010. Die Präsidentin geht in ihrer Begrüßung auf das Verhältnis von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen sowie auf die Umsetzung des Ehrenamtsgesetzes in der Bayerischen Landeskirche ein. "Rechtliche Regelungen wie das bestehende Ehrenamtsgesetz müssen mit mehr Leben gefüllt werden! Ein perfektes Kirchengesetz nützt wenig, wenn vor Ort die "Kultur" nicht stimmt."

Der vollständige Text der Ansprache als PDF-Datei zum Download.

Auszeichung für Ehrenamtsprojekte

Ministerium des Innern und für Sport zeichnet herausragende kommunale Ehrenamtsprojekte 2010 im Wert von 14.500 Euro aus.

Der 1. Preis ging an das "Sozial- und Bürgernetzwerk" der Stadt Worms, der 2. Preis an die "Ausbildungspaten" des Landkreises Cochem-Zell und der 3. Preis an das Projekt "Lesepatenschaften" der Bürgerstiftung Konz in der Stadt Konz. Desweiteren wurde wieder Sonderpreise vergeben.

Nähere Informationen siehe Newsletter vom Januar 2011 des Ministeriums.

Daten des 3. Freiwilligensurvey 2009 veröffentlicht

Der Kurzbericht des 3. Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeigt, dass die Zahl der engagierten Menschen in Deutschland seit 10 Jahren auf einem konstant hohen Niveau ist.

Im „Monitor Engagement“ wird das Engagement aller Altersgruppen sowie von Männern und Frauen ausführlicher ausgewertet und analysiert.

Hier einige der wichtigsten Fakten:

  • Das Engagement der Seniorinnen und Senioren ist am stärksten gewachsen. Ihr Engagement kommt dabei in besonderem Maße der eigenen Altergruppe zu Gute.

  • Das Engagement junger Menschen hingegen ist in der letzten Dekade um 2 Prozentpunkte auf 35 Prozent gesunken. Die immer größer werdende zeitliche Verdichtung von Schule, Ausbildung und Berufseinstieg lassen die Freiräume dafür schrumpfen. Dennoch engagieren sie sich mit 49 Prozent noch am stärksten.

Der Dritte Freiwilligensurvey von 2009 liegt nun komplett vor. Sie können ihn unter Download in der rechten Spalte herunterladen.

 

Das Bundeskabinett hat eine nationale Engagementstrategie für gesellschaftliches Engagement beschlossen. Mehr dazu lesen Sie in einer Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums.

Im Rahmen der Zertifizierung von Freiwilligenmanagerinnen und -managern im Sommer 2010 wurden Hausarbeiten zu verschiedenen Themen verfasst. Die Übersicht der Themen können Sie in einem PDF-Dokument nachlesen. Bei weiterem Interesse bitte Kontakt aufnehmen mit der landeskirchlichen Beauftragte für Ehrenamt oder direkt mit den Verfasserinnen und Verfassern.

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) spricht sich in einer Stellungnahme gegen eine allgemeine und pauschale Führungszeugnispflicht für alle ehrenamtlich Tätigen aus.

Die PDF-Dateien finden Sie zum Download in der rechten Spalte.

Runder Tisch Ehrenamt beim landesweiten Ehrenamtsfest der Staatskanzlei

Am 12. September fand der landesweite Ehrenamtstag der Staatskanzlei Rheinland – Pfalz in Kirchheimbolanden statt. Laut Presse waren 161 Gruppen mit rund 1500 Mitwirkenden und knapp 10000 Besucher an diesem verkaufsoffenen Sonntag in „Kibo“ unterwegs.

Mittendrin der Stand 97 mit dem Titel: Runder Tisch Ehrenamt der Evang. Kirche der Pfalz, Landesjugendpfarramt. Dahinter versteckte sich eine Kooperation zwischen dem Runden Tisch Ehrenamt, dem Projekt „Kompetent im Ehrenamt“ der Evang. Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft und dem Landesjugendpfarramt. Dort wurden ausgewählte Ehrenamtsprojekte der Evangelischen Kirche der Pfalz vorgestellt.

Die Evangelische Jugend präsentierte ihr Ehrenamtspapier und die Arbeit des Sprecher/-innenkreises. Und das „Turmbauprojekt“ des Ökumenischen Kirchentags wurde wieder aufgelegt. Die Besucherinnen und Besucher konnten am Stand kleine Hölzchen beschriftet werden, mit den Antworten auf die Frage: „Auf was baut Ehrenamt?“ (siehe Bild). Weit über 300 Antworten wurden eingesammelt und ließen den Turm auf eine Höhe von ca. 130cm anwachsen. Je höher der Turm wuchs, desto mehr wurde er sichtbar und umso mehr wurde die Projektidee gelobt. Die Leitstelle Ehrenamt der Staatskanzlei zeigte sich sehr an den „Ergebnissen“ interessiert. Tatkräftig unterstützt wurde das Projekt durch die Evangelische Jugend im Kirchenbezirk Kirchheimbolanden.

Die Evang. Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft zeigte die Fortbildungsreihe „Kompetent im Ehrenamt“. In den Jahren 2009/2010 wurden dabei in sechs Kompetenzfeldern wie z.B. Ehrenamt mit Lust, mit Gruppen arbeiten, Wir sind Kirche, 18 Fortbildungstage für Ehrenamtliche aus allen Bereichen angeboten.

Der Runde Tisch Ehrenamt stellte sich mit einem neuen Flyer und einem neuen Rollup vor.

Ehrenamtliches Engagement ist in Rheinland – Pfalz besonders ausgeprägt und in vielen unterschiedlichen Formen sichtbar. Als Kirche stellen wir einen großen Bereich dieses Engagements und nutzen die Gelegenheiten der Präsentation an solchen Festen, wie dem landesweiten Ehrenamtstag. Und ganz nebenbei begegnen sich dabei Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Bereichen und Altersstufen in der Landeskirche. Nur schade, dass es bei der Verleihung des Ehrenamtspreises „Ehrensache“ des Landes und von swr bisher keine evangelischen Preisträger aus der Pfalz gab! Aber das lässt sich ja ändern!

Volker Steinberg, Heike Baier

Zwischen Bedarf und Bedürfnis

Nachfrage nach neuen Formen des kirchlichen Ehrenamts

Speyer (lk). Immer mehr ältere Menschen engagieren sich für ein Ehrenamt, bei jungen Menschen nimmt dieses Engagement eher ab: Zu diesem Ergebnis kommt die Professorin für kirchliche Bildungsarbeit und Gemeindepädagogik an der Evangelischen Hochschule Nürnberg, Beate Hofmann. Bei einer Veranstaltung des Runden Tisches Ehrenamt der Evangelischen Kirche der Pfalz anlässlich der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements setzte sich die Referentin in Speyer mit der Frage auseinander, wie freiwilliges Engagement für die Kirche zukunftsfähig gestaltet werden kann.

Mehr als 21.000 Männer und Frauen seien in der pfälzischen Landeskirche ehrenamtlich engagiert. "Wir wollen künftig dem freiwilligen Engagement eine intensivere Bedeutung, einen neuen Rang und eine neue Würdigung zukommen lassen", unterstrich Kirchenpräsident Christian Schad. Das Ehrenamt zu pflegen und zu fördern, werde zum zentralen Aufgabenbereich aller Hauptamtlichen gehören. Unter anderem bietet die Landeskirche Fortbildungsmöglichkeiten für Presbyterien an und führte 2009/2010 zum ersten Mal die Weiterbildung "Freiwilligenmanagement" durch. Für den notwendigen Aufbruch in den Kirchengemeinden werde viel von der Wertschätzung und Motivation der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter abhängen, sagte Schad. Sich dafür einzusetzen, zähle zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben.

Dass bei jungen Menschen die Bereitwilligkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren, leicht abgenommen habe, geht der Referentin Beate Hofmann zufolge auf die gestiegenen Anforderungen in Schule, Ausbildung und Studium zurück. Die Theologin hatte am EKD-Schwerpunktthema "Ehrenamt. Evangelisch. Engagiert" vom Herbst 2009 sowie an Untersuchungen zum freiwilligen Engagement in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern mitgewirkt. Die Untersuchung zeige, dass neben dem traditionellen Ehrenamt neue Formen des Engagements entstanden seien. Die Tendenz gehe hin zu gruppen- und projektorientiertem Arbeiten. Ehrenamtliche legten Wert auf Fortbildungen, Auslagenerstattung, verlässliche Erreichbarkeit der Hauptamtlichen, spirituelle Begleitung und auf klare Zäsuren, die einen Ausstieg oder Wiedereinstieg ermöglichen, so Hofmann. Regionalisierung, projektorientiertes Arbeiten und eine entsprechende Ausbildung der Hauptamtlichen für eine gute Begleitung der Ehrenamtlichen seien Schwerpunkte einer nachhaltigen Weiterentwicklung kirchlicher Ehrenamtsarbeit.

Ehrenamtliche seien heute eine umworbene Zielgruppe, stellt die landeskirchliche Beauftragte für das Ehrenamt, Heike Baier, fest. Sie träten selbstbewusster auf und suchten selbstgewählte, sinnvolle und zeitlich begrenzte Aufgaben mit klaren Rahmenbedingungen. Freiwilligenmanagement stärke die Fähigkeit, Kirche aus der Perspektive ehrenamtlicher Arbeit zu planen, zu organisieren, zu qualifizieren und zu überprüfen. "Folgte die Arbeit mit Ehrenamtlichen bisher eher einer bedarfsorientierten Logik nach dem Motto ‚Wie finden wir jemanden für eine bestimmte Aufgabe‘, ermöglichen Methoden und Leitvorstellungen des Freiwilligenmanagements ein gabenorientiertes Engagement", so Baier.

Beim "Runden Tisch Ehrenamt" der pfälzischen Landeskirche sind alle Arbeitsfelder und Dienste innerhalb der Landeskirche, die wesentlich von ehrenamtlichem Engagement getragen werden, vertreten. Als Forum für Ehrenamtliche in kirchlichen Handlungsfeldern fördert er die Lobbyarbeit für das Ehrenamt in Kirche und Diakonie. Als Basisgremium berät und begleitet er die Kirchenleitung in Fragen des Ehrenamtes. Vorsitzender ist Kirchenpräsident Christian Schad.

Hinweis: Die landeskirchliche Beauftragte für das Ehrenamt, Heike Baier, ist unter der Telefonnummer 0631 / 36 42 00 4 zu erreichen. Näheres zu der vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) veranstalteten Woche des bürgerschaftlichen Engagements im Internet unter http://www.engagement-macht-stark.de/.

Vortrag von Beate Hofmann als PDF-Datei

zum Vortrag gehörende Folien als PDF-Datei

Freiwilligenmanager in der Landeskirche – was machen die denn?

„Management ist die schöpferische Kunst, Talente richtig einzusetzen“ (Autor unbekannt)

Zum ersten Mal wurden in der Landeskirche pädagogische, theologische und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Freiwilligenmanagerinnen und –managern zertifiziert. Voraussetzung dazu war die Teilnahme an der 12tägigen Weiterbildung, die von Mai 2009 bis Juni 2010 vom Institut für Kirchliche Fortbildung angeboten wurde. Die Teilnehmergruppe setzte sich aus zehn Teilnehmenden aus der Pfälzischen Landeskirche und fünf Teilnehmenden aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zusammen.

Was ist denn nun Freiwilligenmanagement? Was kann es für die kirchliche Arbeit austragen?

Eine Teilnehmerin fasst es so zusammen: „Freiwilligenmanagement ist das Ding der Zukunft!“. Wolfgang Huber (...) beschreibt mit folgenden Worten die Bedeutung dieses Ansatzes von Organisationsentwicklung in der Kirche: „Nicht wer viel selbst macht, sondern wer viele Menschen aktiv beteiligt, erweist ein besonders hohes Maß an beruflicher Kompetenz. Die Ermutigung und Qualifizierung gehört zu den Grundfunktionen beruflicher Arbeit in der Kirche.“ Kirchenpräsident Christian Schad sieht in vielen Gesprächen zum Thema Ehrenamt in der Gewinnung, Begleitung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen eine der wichtigen und zukunftsweisenden Aufgaben von beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Der zertifizierte Weiterbildungskurs wurde nach den Grundlagen der Akademie für Ehrenamtlichkeit in Deutschland (e. V.), Berlin und mit deren Referenten Carola Reifenhäuser und Thomas Kegel durchgeführt. Die Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland definiert Freiwilligenmanagement so: „Wir verstehen darunter die Planung, Organisation, Koordination und Aus- und Bewertung von freiwilligem Engagement in einer Non Profit Organisation....Sobald Freiwillige und Ehrenamtliche in einer gewissen Anzahl an der Umsetzung von Zielen einer Organisation beteiligt sind, ergeben sich unterweigerlich viele organisatorische Anforderungen, die eine Entwicklung von nachhaltig förderlichen Rahmenbedingungen für die Freiwilligenarbeit erforderlich machen. Hier sei nur hingewiesen auf einige:

  • Abgrenzung der Freiwilligenarbeit von der Arbeit angestellter Mitarbeiter/innen hinsichtlich der Aufgabenbereiche, Verantwortungsbereiche, Rechte und Pflichten...
  • Kooperation zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen
  • Unterstützungssysteme und –angebote für die Freiwilligen
  • Anerkennungskultur
  • Qualifizierungsangebote und –möglichkeiten für die Freiwilligen
  • Evaluation der Qualität der Freiwilligenarbeit“

(aus: Carola Reifenhäuser, Sarah G. Hoffmann, Thomas Kegel: Freiwilligen-Management, Augsburg 2009; S. 59 und 61)

Folgende inhaltliche Schwerpunkte bilden die Kernstücke der Weiterbildung

1. Modul: Einführung Freiwilligenmanagement: Zahlen und Fakten zum freiwilligen Engagement, Motive und Motivtypen, Aufgabenprofile, Werbewege, Gewinnen, Erstgespräch, Exkursion zur Freiwilligenagentur Heidelberg
2. Modul: Personalentwicklung für Ehrenamtliche, Projekt entwickeln und steuern, Anerkennungskultur; Exkursion in ein Mehrgenerationenhaus/Haus der Familie
3. Modul: Organisationswissen für Freiwilligenmanagerinnen und –manager, Partizipation von Ehrenamtlichen ermöglichen, Standards setzen und Qualität sichern, Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen
4. Modul: Berufsbild Freiwilligenmanagerinnen und –manager, Kolloquium zu den Hausarbeiten, Praxisbeispiele für Öffentlichkeitsarbeit, Übergabe der Zertifikate

Zurück zur Ausgangsfrage: Freiwilligenmanager in der Landeskirche – was machen die denn? Oder: Für welche Arbeitsfeder werden sie qualifiziert?

Erste Antwort: Die Kolleginnen und Kollegen setzen einzelne Aspekte und Methoden wie z.B. Projektplanung, 5-A Stufenschema zur Gewinnung von Freiwilligen und Ehrenamtlichen, Fragebögen, Erstgespräch, in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern direkt um. Oder die Arbeit mit Freiwilligen wird mit dem Handwerkszeug aus der Weiterbildung systematischer geplant und durchgeführt.

In der Fachdiskussion wird häufig unterschieden zwischen Freiwilligen-Koordination und Freiwilligen-Management: Koordination bezieht sich direkt auf die konkrete Arbeit mit Ehrenamtlichen, Management richtet den Blick stärker auf die strategische Ebene wie Entscheidungsbefugnisse, Konzeptionen, Öffentlichkeitsarbeit und (finanzielle) Ressourcen.

Zweite Antwort: Freiwilligen-Management ist etwas, das erst noch in der Organisation Kirche als einem Bestandteil der gesamten Organisationsentwicklung eingeführt werden muss. Dies erfordert eine Vernetzung mit anderen Aspekten der Organisationsentwicklung wie Fundraising oder „Zukunft mit Konzept“. Freiwilligen-Management vollzieht sich auf der Ebene der Kirchengemeinde, des Kirchenbezirks und der Landeskirche, benötigt jedoch eine grundlegende Entscheidung dafür auf oberster Leitungsebene. Nur wenn dies bewusst getan wird und nicht dem Zufall überlassen bleibt, kann diese Ressource auch wirklich gewinnbringend eingesetzt werden. Oder theologisch ausgedrückt: Der Schatz will entdeckt, gehoben und verteilt werden.

Aus der Pfalz kamen folgende Teilnehmende:
Bärbel Bähr-Kruljac, Gemeindepädagogischer Dienst Ludwigshafen
Reinhild Burgdörfer: Kirchengemeinde Ludwigshafen Edigheim
Susanne Burgdörfer: Jugendzentrale Bad Dürkheim
Klaus-Dieter Fritz: Jugendzentrale Bad Dürkheim
Ingrid Haker, Kirchengemeinde Frankenthal Pilgerpfad
Andrea Krauß, Kirchengemeinde Landau - Queichheim –Mörzheim -Horstring
Regina Mayer- Oelrich, Kirchenbezirk Winnweiler
Heike Neu: Kirchengemeinde Bellheim
Johannes Sinn: Gemeindepädagogischer Dienst Ludwigshafen
Manfred Storck: Kirchengemeinde Wachenheim

Die Weiterbildung schließt mit einem Kolloquium ab, an dem die Haus- und Projektarbeiten der Teilnehmer supervidiert werden. Themen waren hierbei zum Beispiel Projektbeschreibungen wie ein nachhaltiges Musikprojekt in der Jugendarbeit, die Entwicklung eines Besuchsdienstes, Werbung von neuen Ehrenamtlichen in der Frauenarbeit und Seniorenarbeit, aber auch reflektierende Betrachtungen von Partizipation und Ehrenamt, der Bedeutung und dem Wert von Ehrenamt für eine Gesellschaft einerseits aber auch ihre Hindernisse und Gefahren für die Erhaltung des Sozialstaates andererseits.

Heike Baier, 01.07.2010

„Ehrenamt – aber sicher!“

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege weist in ihren BGW - Mitteilungen 1/2010 auf eine wesentliche Pflicht der Träger und Einrichtungen für ihre Ehrenamtlichen hin: Den Gesundheitsschutz. Was ist, wenn es zu einem Unfall kommt?

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