Begleitung und Hilfe

Diakonissen Speyer-Mannheim

Das Sozial- und Gesundheitsunternehmen Diakonissen Speyer-Mannheim betreibt diakonische Arbeit in eigenen Einrichtungen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im Saarland. Zum Leistungsangebot gehören die Krankenversorgung, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenarbeit, Altenpflege und ein Hospiz. Daneben bildet es in der Fachschule für Sozialwesen, in der Krankenpflegeschule, Kinderkrankenpflegeschule, Hebammenschule, Altenpflegeschule und Altenpflegehilfeschule in sozial- und gesundheitspflegerischen Berufen aus. 

Diakonissen Speyer-Mannheim sehen auf eine mehr als 150jährige Geschichte zurück. 1859 wurde das Speyerer Mutterhaus gegründet, um der sozialen Not in Pfälzer Gemeinden abzuhelfen. Diakonissen begannen ihre soziale Tätigkeit zunächst in der Krankenpflege in Gemeindekrankenpflegestationen, bald auch in Kindergärten, in der Jugendhilfe, der Behindertenarbeit, der Erholungsarbeit und in der Arbeit in rund einem Dutzend Krankenhäusern in der Pfalz und in angrenzenden Gebieten und von Anfang an in der Ausbildung von Diakonissenschwestern für diese Tätigkeiten. 1884 wurde das Diakonissenmutterhaus Mannheim gegründet, das in Nordbaden tätig war. 1937 waren in beiden Mutterhäusern insgesamt mehr als 870 Diakonissen tätig. Im Jahr 2004 verschmolzen beide Mutterhäuser. Seither lautet der Rechtsname der Körperschaft des öffentlichen Rechts „Evangelische Diakonissenanstalt Speyer-Mannheim“. Sie tritt seit dem Jahr 2008 mit dem Markennamen „Diakonissen Speyer-Mannheim“ in der Öffentlichkeit auf.

Die Diakonissen Speyer-Mannheim sind der größte Träger diakonischer Einrichtungen im Bereich der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche). Er beschäftigt derzeit etwa 3.500 Mitarbeitende in allen angeschlossenen Einrichtungen. Insgesamt sind diese Mitarbeitenden an verschiedenen Standorten und Beteiligungen für rund 80.000 Personen tätig, die jährlich in den Einrichtungen betreut, versorgt und ausgebildet werden.