Interkulturelle Gemeinde 

Eine geistliche Heimat gefunden

Interkulturelle Lektoren: Mohsen Nateqi (l.) und Masoud Vafaei. Foto: lk/Dembek.

Deutsch-persisches Sextett (v.l.n.r.): Nateqi, Pfarrer Dembek, Vafaei, Pfarrerin Kiefer, Fotohi, Gharizadeh. Foto: lk.

Ein besonderer interkultureller Gottesdienst fand am 22. September in Ludwigshafen Mundenheim statt: Iraner, Afghanen und Deutsche feierten gemeinsam in der Christuskirche einen zweisprachigen Gottesdienst.

„Wir freuen uns, dass wir hier etwas von unserem Glauben zeigen konnten“, so Seyamak Fotohi, Mehdi Ghari-Zadeh, Masoud Vafaei und Mohsen Nateqi. Die vier Iraner haben Anfang des Jahres den interkulturellen Lektorenkurs der Landeskirche erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit Pfarrerin Birgit Kiefer aus Ludwigshafen-Mundenheim und Pfarrer Arne Dembek, der in der Landeskirche für die Arbeit mit Christen anderer Sprache und Herkunft zuständig ist, haben sie den deutsch-persischen Gottesdienst vorbereitet und gemeinsam gehalten. 50 Teilnehmende aus den beiden Kultur- und Sprachräumen waren beim Gottesdienst teil. Lieder, Gebete und Predigt waren zweisprachig.

„In der Landeskirche gibt es zwischen 150 und 200 Menschen, die aus dem Iran oder Afghanistan stammen und in den letzten Jahren in unseren Kirchengemeinden eine neue geistliche Heimat gefunden haben“, erläutert Pfarrer Dembek. „Für sie ist solch ein zweisprachiges Angebot wichtig.“ Die iranischen Lektoren wünschten sich, „dass auch andere Menschen, die Persisch sprechen, etwas über den christlichen Glauben erfahren“. „Wir wollen zeigen, dass wir auch Teil dieser Kirche sind.“