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EKD - Evangelische Kirche in Deutschland

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist der Zusammenschluss der 22 weithin selbstständigen lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen in der Bundesrepublik Deutschland. Alle Gliedkirchen haben uneingeschränkte Kanzel- und Abendmahlsge­meinschaft trotz ihrer voneinander abweichenden Bekenntnisse. Sie wurde 1945 gegründet und erhielt 1948 ihre Grundordnung. Die demokratisch verfassten und gewählten Leitungsgremien der EKD sind Synode, Rat und Kirchenkonferenz. Sie tragen die Verantwortung für die Wahrnehmung der Aufgaben der EKD, die in der kirchlichen Verfassung, der Grundordnung der EKD, festgehalten sind. Die Geschäfte von Synode, Rat und Kirchenkonferenz nimmt das Kirchenamt der EKD in Hannover wahr. Vorsitzender des Rates der EKD ist der rheinische Präses Nikolaus Schneider.

Synode der EKD
Die Synode ist das kirchenleitende und gesetzgebende Gremium der EKD. Sie tagt einmal jährlich für eine knappe Woche, jeweils auf Einladung einer ihrer Gliedkirchen in einer anderen deutschen Stadt. Die Synode setzt sich aus insgesamt 120 Mitgliedern zusammen. Von diesen werden 100 Synodale von den Synoden der 23 Gliedkirchen gewählt, weitere 20 Synodale beruft der Rat der EKD. Aus der Pfalz sind zurzeit Dr. Günter Geisthardt und Ursula Thilmany-Johannsen Mitglieder der EKD-Synode. In der Kirchenkonferenz vertreten Kirchenpräsident Christian Schad und Oberkirchenrätin Karin Kessel die Interessen der pfälzischen Landeskirche.

Kontakt

Evangelische Kirche in Deutschland
Herrenhäuser Str. 12
30419 Hannover
Tel.: 05 11/2 79 6-0
Fax: 05 11/2 79 6-707
E-Mail: info@ekd.de

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