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Kirche und Geld

Wofür Kirchgeld?

Das Kirchgeld dient zur Verbesserung der Haushaltslage und verbleibt in der Kirchengemeinde, in der es erhoben wird. Das Presbyterium entscheidet auch über seine Verwendung. Eventuelle besondere Projekte, die vom Kirchgeld finanziert werden sollen, bedürfen einer sorgfältigen Auswahl. Folgende Aspekte sollen dabei beachtet werden:

Es wurden positive Erfahrungen damit gemacht, ein ganz konkretes Projekt zu benennen und dieses auch ausführlich in dem Anschreiben zu beschreiben. Sprechen Sie dabei nicht nur beispielsweise von der "Kindertagesstätte", sondern beschreiben Sie, wie wichtig es ist, dass speziell die Anschaffung von "Gymnastikgeräten für die Kindertagesstätte" ermöglicht werden kann.

Projekte, bei denen eine starke öffentliche Akzeptanz zu erwarten ist, sind zu bevorzugen. Dies ist vor allem bei sozialen Projekten der Fall.

Wählen Sie gegebenenfalls Projekte aus, die vom Volumen her durch die Kirchengemeinde in einem Jahr finanzierbar sind. Erfahrungen mit dem Kirchgeld in Gemeinden zeigen, dass je nach Gemeindegröße Beträge zwischen 3000 Euro und 8000 Euro realistisch sind.

Im Falle der Verknüpfung mit Projekten ist zu raten, in dem Anschreiben an die Gemeindemitglieder zwei Projekte zur Auswahl vorzuschlagen. Gemeindemitglieder, die bereit sind, Kirchgeld zu bezahlen, haben die Möglichkeit, auf der Zahlkarte den Verwendungszweck anzugeben. Dabei sollte zwischen zwei Projekten ausgewählt werden können, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

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