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Kita+QM: Beispielhaftes Engagement

Die vor zwei Jahren eingeführte Qualitätsoffensive an Kindertagesstätten hat sich bewährt

Ludwigshafen/Speyer (dwp). Die Qualitätsoffensive Kita+QM für die Kindertagesstätten im Bereich der Evangelischen Kirche der Pfalz hat Diakoniedezernent Manfred Sutter als „Erfolgsgeschichte“ bezeichnet. „Wir wollen Qualität und Bildung für alle“, sagte Sutter bei einer Fachtagung im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen. Deshalb habe die Landeskirche gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Pfalz vor zwei Jahren die Qualitätsoffensive gestartet. Bisher haben sich 93 evangelische Kindertagestätten an Kita+QM beteiligt. „Das Engagement des Projektteams, der teilnehmenden Kindertagesstätten, der Träger und der Eltern ist beispielhaft.“

Die rheinland-pfälzische Kinder- und Jugendministerin Irene Alt hob positiv hervor, dass die Eltern in die Arbeit der Kitas einbezogen würden und sieht darin Parallelen zum Landesprogramm Kita!Plus. Die Ministerin lud das Diakonische Werk Pfalz ein, seine Erfahrungen in die ab 2015 geplante Evaluation einzubringen. „Mit Projekten wie Kita+QM nehmen kirchliche Träger ihre Bildungsverantwortung ernst. Bildung, wie wir sie verstehen, heißt, Kinder in ihrem Selbstvertrauen zu stärken und dazu ermutigen, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen“, sagte der Pfarrer und Religionspädagoge Frieder Harz. Kindern sollten auf biblisch-christliche Überlieferungen aufmerksam werden und eigene Deutungsideen ins Spiel bringen. Für Karin Kirsch von der Protestantischen Kindertagestätte „Sonnenschein“ aus Bosenbach war die Teilnahme an Kita+QM ein Gewinn: „Alle haben profitiert. Das Team, die Kinder, die Eltern, die Gemeinde. Wir sind zusammengerückt und lösen Probleme gemeinsam.“

Pfarrer Stefan Bauer von der Ludwigshafener Apostelkirchengemeinde war von Anfang an mit im Boot. Die Qualitätsentwicklung durch das Diakonische Werk Pfalz, die Orientierung am Rahmenhandbuch der BETA (Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder e.V.), der Ansatz bei der religiösen Bildung und die Supervision für Trägervertreter hätten ihn überzeugt. „Jetzt arbeiten wir strukturiert zusammen“, hob Bauer hervor. „Bei uns sind Beschwerden als konstruktive Kritik zur Weiterentwicklung unserer Qualität erwünscht“, sagten Bettina Endres-Hoffmann und Sabrina Sopha von der Protestantischen Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Bobenheim-Roxheim.

01.03.2013, Ludwigshafen, Speyer
Pressemitteilung 48/2013

Bildungsverantwortung: Kinder werden in ihrem Selbstvertrauen gestärkt


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