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Vortrag über frühe Verbreitung reformatorischer Ideen

Landeskirche lädt zu "europäischem Rundgang" mit der Kirchenhistorikerin Irene Dingel ein

Speyer (lk). Im Themenjahr „Reformation und die Eine Welt“ lädt die Evangelische Kirche der Pfalz zu einem europäischen Rundgang mit der Kirchenhistorikerin Irene Dingel ein. Die Direktorin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (Mainz) spricht am 8. März um 19 Uhr über „Die Reformation in Europa – Ausbreitung, Verfolgung, Etablierung“. Die Vortragsveranstaltung findet im Gebäude der Bibliothek und Medienzentrale der Landeskirche, Roßmarktstraße 4, in Speyer statt.

Unter dem Titel „Außerdem haben wir deine Bücher nach Brabant und England geschickt“ beleuchtet die Kirchenhistorikerin die frühe Verbreitung reformatorischer Ideen und geht auf das für Europa einschneidende Ereignis ein. Die Reformation habe einen anderen Zugang zur Heiligen Schrift kultiviert, das Verhältnis zwischen Gott und Mensch auf ein neues Fundament gestellt und auch Kritik an den herrschenden Autoritätsstrukturen geübt.

Im Rahmen der von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) initiierten Reformationsdekade ist das Jahr 2016 inhaltlich dem Motto „Reformation und die Eine Welt“ gewidmet. Die Evangelische Kirche der Pfalz ist daran mit mehreren Projekten und Veranstaltungen beteiligt. Unter anderem lädt Kirchenpräsident Christian Schad am 8. Juli um 18 Uhr zu einem Empfang für in der Eine-Welt-Arbeit engagierte Haupt- und Ehrenamtliche in die Friedenskirche Ludwigshafen ein. Der ehemalige Synodalsenior der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder in Tschechien, Kirchenpräsident Joel Ruml, steht 2016 als internationaler Gast Gemeinden und Gruppen für Vorträge, Gespräche und Gottesdienste zur Verfügung.

Hinweis: Der Eintritt zu dem Vortragsabend mit Professorin Dr. Irene Dingel am 8. März um 19 Uhr in Speyer, Roßmarktstraße 4, ist frei. Begleitend zur Thematik zeigt die Bibliothek und Medienzentrale Bücher und Medien, die nach der Veranstaltung kostenlos entliehen werden können.

 

02.03.2016, Speyer
Pressemeldung 43/2016

Martin Luther - das "Gesicht" des Reformationsjubiläums. Foto: Luther 2017/ Kalligrafie: Petra Beiße

Irene Dingel ist Direktorin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz.

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