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Albert-Schweitzer-Preis für sozial engagierte Schüler

Kirchenbezirk und Religionspädagogisches Zentrum Ludwigshafen vergeben Schülerpreis

Ludwigshafen (lk). Sie setzen sich für ihre Mitmenschen ein und machen sich für ihre Umwelt stark – ganz im Geiste des Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer (1875-1965): Farah Al-Gailani, Beyza Alimci, Phraisan Jaisaen, Michael Weiß und Seliana Wilke sind die diesjährigen Träger des vom Protestantischen Kirchenbezirk Ludwigshafen sowie vom Religionspädagogischen Zentrum (RPZ) Ludwigshafen ausgeschriebenen Albert-Schweitzer-Preises. Sie sind Schüler der Abschlussklassen an Realschulen plus in Ludwigshafen und zeichnen sich laut Empfehlung ihrer Lehrer durch besonderes soziales Engagement und vorbildliches Verhalten aus. Am Freitag, 7. Juni, verleiht Dekanin Barbara Kohlstruck zusammen mit Pfarrer Rainer Huy vom RPZ den jungen Leuten im Lutherturm in Ludwigshafen-Mitte die Urkunden.

Der Albert-Schweitzer-Preis wird in diesem Jahr zum 18. Mal vergeben und ist für Schüler mit Berufsreife der Ludwigshafener Realschulen plus gedacht. Bei der Preisverleihung stünden die „Ehrfurcht vor dem Leben“, wie sie von Albert Schweitzer propagiert wurde, und ein Engagement in seinem Geiste im Vordergrund, sagt die Dekanin. „Es geht bei diesem Preis nicht um die Auszeichnung von schulischen Höchstleistungen, sondern um die Würdigung des Verhaltens und Auftretens von jungen Menschen, das den sozialen Zusammenhalt stärkt, die Gemeinschaft fördert und damit Frieden stiftet.“ Ausgesucht würden die Preisträger von den Lehrern, da sie am besten das Verhalten und das Engagement beurteilen könnten, so Kohlstruck.

So werde Farah Al-Gailani (Realschule plus am Ebertpark) außerordentliche Höflichkeit und Zielstrebigkeit attestiert. Beyza Alimci (Grund- und Realschule plus Ludwigshafen-Friesenheim) setze sich uneigennützig für die Belange sowohl der Klasse als auch ihrer Mitschüler ein, ebenso wie Phraisan Jaisaen (Adolf-Diesterweg-Realschule plus). Michael Weiß von der Integrierten Gesamtschule Ernst-Bloch habe seine Zuverlässigkeit und sein Organisationsgeschick schon mehrfach auch bei größeren Aktionen bewiesen. Seliana Wilke (Ernst-Reuter-Realschule plus) sei „für ihre rundherum vorbildlichen Umgangsformen“ vorgeschlagen worden.

Der Arzt und evangelische Theologe Albert Schweitzer (1875-1965) hatte in Zentralafrika ein Urwaldhospital für Arme aufgebaut. 1953 war ihm der Friedensnobelpreis verliehen worden.

Hinweis: Die Verleihung des Albert-Schweitzer-Preises für Schüler findet am Freitag, 7. Juni, 11.30 Uhr, im Lutherturm, Maxstraße 33, Ludwigshafen, statt.

05.06.2013, Ludwigshafen
Pressemeldung 122/2013

Nach ihm wurde der Schüler-Preis benannt: Albert Schweitzer.

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